SEO ist kein Trick, den man nachträglich auf eine fertige Seite legt. Es ist Übersetzungsarbeit zwischen dem, was du anbietest, und dem, was Menschen tatsächlich eintippen. Diese beiden Sprachen fallen selten von allein zusammen. Du beschreibst deine Leistung so, wie du sie denkst. Gesucht wird sie so, wie das Problem sich anfühlt.
Ein Beispiel aus der Praxis. Bei einem Relaunch fand ich die kompletten Leistungstexte in einem Baukasten-Skript, das Google nicht lesen konnte. Gestalterisch eine ordentliche Seite, für die Suchmaschine praktisch leer. Das ist kein Randfall, sondern die Regel bei Baukasten-Systemen. Der Kunde sieht eine schöne Website und wundert sich seit Monaten über ausbleibende Anfragen.
Mein Vorgehen setzt auf drei Ebenen an, in dieser Reihenfolge. Technisch: kann Google die Seite überhaupt lesen und schnell laden. Inhaltlich: steht dort, wonach gesucht wird, und ist es sinnvoll strukturiert. Lokal: finden dich Menschen im Umkreis, auch außerhalb der klassischen Trefferliste. Am Anfang und am Ende steht dieselbe Messung, damit sich der Erfolg nicht auf Gefühl stützt.