UI/UX ist nicht das Hübschmachen einer Oberfläche. Es ist die Entscheidungs-Architektur dahinter. Welche Information wann sichtbar wird, wohin der Blick zuerst wandert, wo Vertrauen entsteht, wo der nächste Klick wahrscheinlich passiert. Eine Website kann gestalterisch durchdacht sein und trotzdem an genau diesen Punkten leise scheitern.
Wenn UX-Konzept und Webdesign getrennt geplant werden, baust du oft zweimal. Erst die schöne Seite, dann das Redesign in 18 Monaten, weil die Conversion-Zahlen es erzwingen. Schöne Oberfläche, niedrige Klickrate, Bounce auf der zweiten Scroll-Tiefe. Das ist kein Geschmacks-Problem, das ist ein Konzept-Problem.
Mein Ansatz dreht das um. UI/UX kommt vor dem Code, mit denselben Methoden, die in jeder ernsthaften UX-Disziplin Standard sind. Personas und Zielgruppen-Split, Informationsarchitektur, Wireframes, Hi-Fi-Prototyp in Figma, Usability-Test mit echten Nutzern, alles gegen die sieben Interaktionsprinzipien der DIN EN ISO 9241-110 geprüft. Plus eine Schicht Conversion-Psychologie aus dem Neuro-Webdesign, mit der Designentscheidungen begründbar werden statt Bauchgefühl zu bleiben.