Die besten Familienbilder entstehen nicht im Stillhalten, sondern in der Bewegung. An diesem Frühlingsnachmittag ging es hinaus auf eine Wiese hoch über dem Hochrhein, mit weitem Blick über die Hügel und dem ersten satten Grün des Jahres. Zwischen blühenden Löwenzähnen lief die Familie Hand in Hand, mal langsam und nah beieinander, mal lachend und in vollem Tempo. Statt starrer Posen ging es darum, die Familie einfach machen zu lassen und im richtigen Moment auszulösen. So bleiben die Bilder echt und tragen die Stimmung dieses Tages in sich.
Bewegung und echte Momente
Ein Tuch wird aufgespannt, die Kinder rennen darunter hindurch, alle lachen. Solche Szenen lassen sich nicht stellen, sie passieren, wenn man ihnen Raum gibt. Genau darauf ist mein Ansatz ausgelegt: wenige Vorgaben, viel Beobachten und ein Gespür für den Augenblick, in dem Nähe sichtbar wird. Mal geht die Familie Hand in Hand durch das hohe Gras, mal drängen sich alle dicht zusammen und lachen in die Kamera. Diese Bewegung bringt Leichtigkeit ins Bild und nimmt jede Steifheit heraus. Was bleibt, sind Aufnahmen, die sich in Jahren noch nach genau diesem Nachmittag anfühlen.
Ruhe und Verbindung
Neben dem Trubel brauchen Familienbilder auch die stillen Momente. An der Bank beim Pavillon saßen die beiden Brüder eng beieinander, Arm um die Schulter, und zeigten in einem kurzen Blick, was Geschwister verbindet. Solche ruhigen Aufnahmen sind das Gegengewicht zu den verspielten Szenen und geben der Serie ihren Rhythmus. Ein gutes Familienshooting lebt von diesem Wechsel aus Bewegung und Ruhe, aus Lachen und Nähe. Wer sich eine solche Erinnerung für die eigene Familie wünscht, egal ob draußen in der Natur oder zu Hause, ist bei mir richtig aufgehoben.
Alexander Franzen, Familienfotograf
Familienmomente | Nähe | Licht | Echtheit
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